Hyundai i40. Хендай ай 40 википедия


Hyundai i40 – Wikipedia

Der Hyundai i40 ist ein in der Mittelklasse angesiedeltes Pkw-Modell des südkoreanischen Automobilherstellers Hyundai Motor Company für den europäischen Markt. Der Wagen unterscheidet sich äußerlich und in der Länge von dem auf anderen Kontinenten weiterhin angebotenen Hyundai Sonata. Dessen Plattform wird auch für den Kia Optima und Hyundai Santa Fe verwendet.[1]

Der i40 wurde in Hyundais europäischem Forschungs- und Entwicklungszentrum in Rüsselsheim konzipiert und wird im Werk Ulsan (Südkorea) gebaut.[2] Die insgesamt fünf Werke dieses weltweit größten Automobilstandorts verlässt alle zwölf Sekunden ein Fahrzeug, von denen die meisten über den angeschlossenen Hafen in den Weltmarkt gelangen. Das Schwesterunternehmen Hyundai Heavy produziert unter anderem Autofähren und ist derzeit der größte Schiffbauer.[3][4] Ungewöhnlich für ein Modell koreanischer Fertigung ist die feingliedrige Optionsliste des i40. Sie weist auf ein flexibles Zuliefer- und Fertigungssystem hin.[5][6][7]

Vor seiner Premiere am Genfer Salon wurde eine Webseite geschaltet, auf der Nutzer mit ihrer Mausbewegung einen Animationspfad über die zu beleuchtenden Teile des noch nicht öffentlich gezeigten Fahrzeugs beschreiben konnten. Dieser wurde anschließend real abgefahren.[8]

Anfang März 2011 wurde zunächst die Kombiversion i40cw vorgestellt, die im Juni in den Verkauf gelangte. Die Stufenhecklimousine folgte erst am 23. März 2012. Hierbei orientierte sich Hyundai an der Nachfrage in der Mittelklasse.

  • Hyundai i40 Stufenheck (2012–2015)

Modellpflege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Dezember 2014 stellte Hyundai die überarbeitete Ausgabe des i40 vor. Im Mai 2015 gelangte sie in den Verkauf.[9]

Am äußeren Erscheinungsbild fällt der umgestaltete und vergrößerte Hexagonal-Grill auf. Zudem wurde das Scheinwerfer-Layout dem Familiendesign angepasst. Des Weiteren gibt es neue Leichtmetallfelgen in 16 und 18 Zoll.

Der Innenraum wurde mittels neuer Materialien an Lenkrad, Armlehnen und Schalthebel aufgewertet. Zusätzlich ist eine neue Lederausstattung in Rotbraun erhältlich.

Bei den Antrieben wurden ebenfalls Moderisierungsmaßnhamen vorgenommen: der 1,7 CRDi von 136 auf 141 verstärkt. Das Drehmoment steigt dadurch von 330 auf 340 Newtonmeter. Zudem liegt das Höchstdrehmoment nun bereits bei 1750 statt erst bei 2000 Touren an. Auch in der schwächeren Leistungsstufe wurde der 1,7-l-Diesel überarbeitet. Mit 115 PS blieb die Leistung zwar unverändert, das maximale Drehmoment stieg aber von 260 auf 280 Newtonmeter. Der Benziner 2.0 GDi leistet nach der Überarbeitung statt der vorigen 178 nur noch 165 PS. Dadurch soll sich laut Hyundai neben der Effizienz auch die Fahreigenschaften im Alltag verbessert haben. Das maximale Drehmoment sank leicht von 213 auf 204 Newtonmeter, es liegt unverändert bei 4700 Umdrehungen pro Minute an.[10][11]

  • Hyundai i40 Kombi (seit 2015)

  • Hyundai i40 Stufenheck (2014-)

2006 erfolgte der Schritt zur aktuellen Designsprache „Fluidic Sculpture“ durch den „HED 6 ix-onic“, der seit 2010 als ix35 produziert wird.

Das Konzeptfahrzeug zum i40 entwickelte das Rüsselsheimer Europa-Zentrum von Hyundai in Zusammenarbeit mit BASF, um damit neue Materialien für den Innenraum und zur Gewichtsreduktion am Chassis vorzustellen. Auch die Gewinnung elektrischer Energie aus der Abgaswärme wurde mittels thermoelektrischer Auspuffeinsätze gezeigt.[12] Kaltstarts soll eine wärmedämmende Polyurethan-Motorummantelung ersparen, umgekehrt die infrarotreflektierenden Lackpigmente im Sommer die Aufheizung minimieren. Als Nebeneffekt sollen dies auch die bedarfsweise ausklappenden Solarzellen im Glasdach leisten. Diese Elemente gehörten jedoch zur Hybridtechnik der Studie und wurden nicht in den i40 übernommen.

Ab 2012 sollte er indes als Dieselhybrid erhältlich sein (siehe Motoren). Identisch zur Studie soll der Verbrauch 3 Liter auf 100 km betragen.[13]

Gezeichnet wurde der HED-7 i-flow (Hyundai European Design) von Thomas Bürkle, der 2005 aus Chris Bangles BMW-Team zu Hyundai wechselte. Zuletzt arbeitete er dort am E63, bei Hyundai war sein Debüt der zurückhaltende, nur am Heck noch an BMW erinnernde i30. Grund seines Wechsels war die Möglichkeit, das im Entstehen befindliche eigenständig arbeitende europäische Designzentrum zu leiten.[14]

Interieur (australische Version)

Die von Thomas Bürkle entworfene Karosserie erstreckt sich über eine im Vergleich zum Sonata längeren Radstand. Damit handelt es sich wörtlich genommen um eine andere Plattform, insgesamt kann der i40 jedoch als ein mit höherem Budget gefertigter Sonata betrachtet werden. Die Entwicklung solch europaspezifischer Modelle begann mit dem i30 und dient weniger dem Wachstum als der Überprüfung selbstgesetzter Qualitätsziele in einem gesättigten, aber technikinteressierten und kaufkräftigen Markt. Der i30 erfüllte seine Zielstellung; er gehört unter den Privatkäufern zu den meistgekauften Autos im deutschen Markt.[15] Der Erstkontakt zur Marke soll nun auch vermehrt im Flottenmarkt erfolgen.[16] Die so erreichbaren Zielgruppen sollen helfen, den im Gegensatz zur weltweiten Entwicklung stetigen Exotenstatus der Hyundai-Mittelklasse abzulegen. Dieser begleitet den Sonata seit dem Europa-Markeneintritt 1991 (vgl. Verkaufszahlen). Der Gewerbeanteil würde zugleich den nach der Abwrackprämie zurückgehenden Privatkundenabsatz auffangen, avisiert sind deshalb rund 20 % für den i40. Das Ziel sind 10 % Gewerbeanteil über alle Modelle.[17]

Den Anfang auf diesem Weg machte 2010 der i30cw.[18] Zuletzt reduziert der Flottenanteil auch den händlerseits kritisierten Re-Importanteil von 30 Prozent, der von wirtschaftskrisenbelasteten Ländern befördert wird, um die landeseigenen Absatzzahlen zu stabilisieren.[19][20]

Garantie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Restwertproblematik widmet der Hersteller eine lange Garantie. Er gewährt fünf Jahre und übernimmt innerhalb dieser Zeit auch Teile der Wartungskosten. Bei Zulassungen ab 2012 sind dies fünf Checkups, die beliebig nutzbar sind, so vor Urlaubsreisen oder Winterbeginn. 2011 waren es fünf Inspektionen, exklusive der Materialkosten für Verschleißteile. Zum Erhalt der Garantie ist eine Inspektion Voraussetzung. Eine Kilometerbegrenzung gilt aber nach wie vor nur für Taxis und Mietwagen. Eine Mobilitätsgarantie von ebenfalls fünf Jahren soll bei Pannen Unterkunft und Leihwagen stellen. Für reimportierte Wagen („EU-Import“) gilt das beigelegte Serviceheft, dessen Inhalt Hyundai zufolge in 26 europäischen Ländern dem Beschriebenen ähnelt.[21][22][23][24]

So entfällt der Anreiz, freie Werkstätten anzusteuern. Deren Wartung würde zwar die Garantie unbeschadet lassen, nicht aber den Umsatz vertraglich an Hyundai gebundener Betriebe. So hingegen subventioniert der Hersteller das eigene Netz und behält zugleich die Kontrolle über sein Produkt. Die kann er für genau geregelte Abläufe und ein damit einheitliches Kundenerlebnis nutzen. Den freien Werkstätten stehen dennoch dieselben Informationen zu Wartung und Nachbesserung zur Verfügung.[25]

Die Strategie langer Garantien begann der Konzern beim Kia Opirus 2004. Hier noch ohne Wartungsübernahme, folgten im selben Jahr Kompakt- und Kleinwagen mit zusätzlichen fünf günstigen Inspektionen.[26]

Laut einer herstellerunabhängigen Studie verliert im Segment nur der Seat Exeo (als 1.8 TSI) weniger an Wert, als der i40 1.6 GDI. Dieses Ergebnis entsteht bei der Betrachtung der Neu- und Restwerte in Euro, nicht beim prozentualen Wertverlust. Ungenauigkeiten entstanden jedoch durch die Verwendung von Listen- anstelle realer Verkaufspreise. Der ADAC sieht die Wertstabilität unterhalb von Superb und Passat und oberhalb aller anderen Non-Premium-Wagen der Mittelklasse.[27]

  • vorn: Einzelradaufhängung, MacPherson-Federbeine mit Gasdruckstoßdämpfern, Querlenker, Frontantrieb
  • hinten: Einzelradaufhängung, Mehrlenkerachse mit Gasdruckstoßdämpfern und Stabilisator
  • BAS – Bremsassistent
  • EBD – elektronische Bremskraftverteilung
  • CBC – Cornering Brake Control – ergänzt das EBD, indem es das kurveninnere Hinterrad stärker anbremst und so einem Ausbrechen entgegenwirkt
  • TCS – elektronische Traktionskontrolle für das Anfahren
  • ESP – Fahrdynamikregelung, Praxistest im Bereich Sicherheit, Absatz Sicherheitsassistenten
  • HAC – Hill Ascent Control – Berganfahrhilfe, die an starken Steigungen die Bremsen beim Loslassen noch bis zum Einkuppeln angezogen lässt[28][29]

Die direkte Lenkung reduziere durch ihre Leichtgängigkeit bei Stadt-Tempo die Zielgenauigkeit bei flotten Richtungswechseln. Mit steigender Geschwindigkeit sinkt dann die Servounterstützung. Dennoch entstehe eine zurückhaltendere Fahrweise. Beim Rangieren wirkt der niedrige Widerstand erleichternd, zudem steht er nicht für eine instabile Spur; Fahrrillen folgt der Wagen kaum. Lob findet das Fahrwerk für das Dämpfen der Unebenheiten, von denen nur die kurz aufeinanderfolgenden spürbar seien. Bei schnellen Richtungswechseln verhindert das ESP ein Übersteuern des leicht werdenden Hecks.[30][31][32]

Der Wendekreisdurchmesser liegt mit 11 Metern im Klassenüblichen. Ihm folgt der Bremsweg, der sich auch bei wiederholten Bremsmanövern nicht verlängert. Der Mittelwert nach zehn Vollbremsungen aus 100 km/h liegt bei 40 Metern.

Die Sicherheitsausstattung umfasst neben den sechs üblichen Airbags einen fahrerseitigen im Kniebereich sowie in der D-A-CH-Region optionale Torso-Airbags im Fonds, welche die dortigen Kopfairbags ergänzen. Ein ESP sowie Isofix-Halterungen im Fond sind immer enthalten, ein Reifendruckkontrollsystem optional. Wie der Knieairbag wurde auch der (optionale) aktive Spurassistent aus dem in Europa nicht erhältlichen Grandeur übernommen.[33] Dort waren beide erstmals in einem Fahrzeug der Marke enthalten. Aus den 2011 am Markt verfügbaren Sicherheits-Assistenten verzichtet der i40 damit auf Spurwechselassistent, abstandsregelnden Tempomat und eine automatische Notbremsung, die bei Hindernissen selbsttätig abbremsen würde.[34][35][36] Deren Funktion reicht jedoch von später, rein akustischer Warnung bis zur automatischen Vollbremsung, sodass eine Kenntnis der modellspezifischen Funktion wichtig für das Vermeiden falscher Annahmen des Fahrers ist.[37]

Der Bremsweg liegt mit 40 Metern im Mittelfeld des Segments und wird durch den Bremsassistenten auch bei nicht durchgedrücktem Pedal erreicht. Die Bremsleistung nahm während der zehn Vollbremsungen aus 100 km/h nicht ab.

Aufgrund seines nur europaweiten Verkaufs wird der i40 auch nur im Euro NCAP geprüft. Damit bleiben die Tests amerikanischer Institute zum Überrollverhalten und dem Schadensbild bei Parkremplern aus. In den USA werden dafür weder Kindersicherheit, noch aktive, also unfallvermeidende Sicherheitssysteme geprüft.

Die folgenden Tests wurden im August 2011 durchgeführt und gelten für alle produzierten i40.[38]

Euro NCAP

2009 begann der Euro NCAP nach neuem Schema zu testen. Alle danach gewerteten Mittelklasse-Modelle erhielten wie der i40 fünf Sterne. Ausnahmen bilden der MG 6 und der Seat Exeo, an welchem auch die Umstellung nachvollziehbar wird. Er basiert auf einer älteren Audi-Generation, die nach dem alten Schema 2008 noch fünf Sterne erhielt. Vergleichbar sind die Wertungen also nicht mehr. Geändert wurde vornehmlich die Anzahl der Tests, sie wurden zahlreicher wie die Messwerte, die der Leser erhält. Beibehalten wurde die Durchführung der schon vorhandenen Tests.

Die Tests der vor zehn Jahren noch einzigen Wertungskategorie zeigten gute Ergebnisse. Der Frontaltest simuliert wie damals ein versetzes Gegeneinanderfahren zweier 55 km/h schneller, gleich schwerer Fahrzeuge. Der Fahrer erreicht bis auf den Kopf- und Fußbereich jedoch nur die zweitbeste Wertungsstufe. Obwohl der Knieairbag hier bestmöglichen Schutz bot, wertete das Institut die Lenksäule als potentiell gefährlich für andere Situationen und daher ab. Die gleiche Wertung erhielt der Schulterbereich im 2009 hinzugekommenen Pfahltest. Hier wird das Fahrzeug mit 29 km/h an einen telefonmastähnliches Hindernis geschoben. Alle anderen Messbereiche, sowie der Seiten- und Hecktest erhielten aber die beste Wertung. Beim Seitentest waren die optionalen Torso-Airbags im Fond nicht enthalten, die dortigen Kindersitze erreichten dennoch sehr gute Messwerte. Dabei fuhr eine Limousine mit 50 km/h mittig an die Fahrerseite, beim Hecktest wurden den ausgebauten Vordersitzen drei Stöße versetzt, die Unfälle mit 6 bis 9g Kopfbeschleunigung simulieren.[39][40][41][42] Die passiven Kopfstützen des Testfahrzeugs verhindern dabei durchweg ein Schleudertrauma, sind in der D-A-CH-Region aber dennoch durch aktive ersetzt. Der Euro NCAP wählt bei der Testwagen-Ausstattung die europaweit mutmaßlich meistverkaufte.[43] Die Verwendung besonders leichter und daher dünner Bleche am Dach senkt den Schwerpunkt und wird an dessen Vibrieren im Crashtestvideo erkennbar – ein Effekt, der beim i40 auch die Flanken umfasst.[44][45][46][47] Die tragenden Teile werden hingegen aus hochfesten Stählen gefertigt.[2][48][49]

Ein Viertel der Maximalpunktzahl ist hier für Anleitung und Einfachheit der Sitz-Anbringung vorgesehen. Diese Punkte erreicht der i40 vollständig durch eine deutliche Statusanzeige des Beifahrer-Frontairbags über der rechten Temperaturregelung sowie den Hinweis, auf diesem Sitz keinen rückwärtsgewandten Kindersitz zu installieren, sollte der Airbag aktiviert sein. Die Praxis-Tests zeigten durchgehend niedrige Belastungen bei gutem Schutz, außer beim befriedigend bewerteten Brustbereich am Drei-Jahre-Testdummy im Frontaltest. Die zusammen mit dem Toyota Avensis erreichten 86 % waren das höchste Ergebnis zum Testzeitpunkt, übertroffen wurde es im November vom Hyundai Veloster.

Bis auf die Stoßstange und den mittleren Bereich der Motorhaube bot die Karosserie kaum Fußgängerschutz. Mit einer für 2012 geplanten strafferen Wertung würde das Fahrzeug damit insgesamt nur noch vier Sterne erhalten.[50] Zum Testzeitpunkt variierten die Hersteller zwischen 26 % (Volvo C30) und 72 % (Ford Focus).

  • Sicherheitsassistenten: 86 %

Nach der erstmaligen Wertung des Gurtwarntons 2002[51] werden seit 2009 auch ESP und Geschwindigkeitsbegrenzer mit Punkten bedacht. Ein solcher begrenzt den i40 auf eine fahrerdefinierte Höchstgeschwindigkeit, die selbiger jedoch ändern kann.[52] Geprüft wird die genaue Einhaltung des Limits und die Einfachheit seines Festlegens.[53] Das ESP wird durch Lenkroboter auf einer Teststrecke geprüft. Die so reproduzierten Anforderungen erfüllten bislang alle Fahrzeuge, so auch der i40. Der fehlende Punkt zur Maximalwertung im Assistenzbereich rührt daher von anderer Stelle – den im Fonds fehlenden Gurtwarnern.[38][54][55]

Die Karosserie besteht in sicherheitsrelevanten Bereichen aus hochfesten Stählen. Diese fertigt Hyundai in Nachbarschaft zum i40-Werk.[2][48][49] Ihre Qualität und Verarbeitungseffizienz wurde von der Frankfurter EuroCarBody Conference 2011 mit dem ersten Platz ausgezeichnet, knapp vor dem Audi A6 und der Mercedes B-Klasse. Die Auszeichnung gilt als die renommierteste im Karosseriebau (vgl. Sicherheit).[5][56]

Kofferraum-Maße 1 i40 cw VW Passat Škoda Superb Klassenbestwert
Breite: 100 cm 100 cm 105 cm 113 cm 2
Tiefe: 112 cm 113 cm 113 cm 117 cm 2
– bei umgelegter Rückbank: 197 cm 180 cm 196 cm 197 cm
1 Messungen des ADAC, angegeben sind die durchgängig nutzbaren Maße, unberücksichtigt bleiben breitere Ausbuchtungen

Die Rundumsicht aus dem Wagen ist segmentüblich, Kritik finden das hoch ansetzende Heckfenster und dessen umrahmende C-Säulen. Parksensoren sind nur mancherorts serienmäßig (etwa Österreich), bei Bestellung jedoch immer rundum angebracht.[34][35][36] In den höheren Ausstattungen ist zusätzlich eine Lenkautomatik bestellbar, die den Wagen rückwärts in Parklücken entlang der Fahrbahn manövriert. Solche quer zur Fahrbahn beherrscht in der Mittelklasse 2011 nur der VW Passat (Parklenkassistent 2.0).[57]

Durch Fahrzeugbreite und Beinfreiheit wirke das Platzangebot großzügig in beiden Reihen. Im Fond sei der Seitenhalt jedoch minimal, vorn hingegen bequem und haltgebend gepolstert. Wie alle Sitze des Segments erhielten auch diese eine gute Wertung vom ADAC. Gegen Aufpreis können alle Plätze beheizt, vorn auch gekühlt werden. Eine Lordosenstütze ist jedoch nur für den Fahrer erhältlich, beim Kauf der elektrischen Verstellung dann auch mit Speicherung der Sitzposition. Sein Sitz fährt vor dem Aussteigen automatisch zurück, was größeren Personen mehr Beinfreiheit gewährt, auf Wunsch aber im Bordcomputer deaktiviert werden kann.[58] Mit einem optionalen SmartKey lassen sich die Türen durch Drücken eines Knopfes in den Griffen der Fahrer- und Beifahrertür entriegeln; derart ausgestattete Wagen werden über einen Startknopf angelassen.

In Ergänzung zum Kofferraum trägt das Dach bis zu 100 kg Transportgut.

Im Gehäuse der serienmäßigen Nebelscheinwerfer ist eine zusätzliche Glühlampe integriert, die beim Lenken aufleuchtet und nach der Kurvenfahrt wieder ausdimmt (statisches Kurvenlicht). Die optionalen Xenon-Scheinwerfer folgen gegen weiteren Aufpreis aktiv dem Lenkradeinschlag, um das Kurveninnere aufzuhellen. Das Abblendlicht schaltet ein optionaler Lichtsensor dem Umgebungslicht gemäß an oder ab. Die manuelle Lichtbedienung wanderte vom Blinkerhebel neben das Lenkrad an die Armatur zu der für deutsche Hersteller üblichen Anordnung. Das LED-Band in den Scheinwerfern ist serienmäßig.Nicht erhältlich ist ein Fernlichtassistent, der bei fernstraßenüblichen Geschwindigkeiten automatisch das weiter reichende Licht aktiviert und bei Gegenverkehr wieder abschaltet. Der Erkennungsalgorithmus solcher Assistenten ist bislang jedoch von modellbezogener Reife.[59]

Optional enthält die Kombiversion auf Schienen verschiebbare Ösen und einen Stab zur Ladungssicherung. Dieser ist genauso gelagert und kann daher auch diagonal fixiert werden. Gleiches bieten VW Passat und Škoda Superb, Toyota im Avensis nur ohne den Querstab, aber wie überall optional. Abgedeckt wird die i40-Ladung durch ein Rollo und ein Trennnetz, die separat ausgebaut werden können. Ersteres zeigte bei manchen Fahrzeugen Probleme beim Zusammenrollen, die nach einem Austausch jedoch verschwanden.[60] Die Heckklappe schwingt auf 1,85 Meter, erfordert auf den letzten Zentimetern aber Nachdruck aufgrund schwacher Stoßdämpfer. Deren geringer Widerstand vereinfacht dafür das Schließen. Die Rückenlehne ergibt umgeklappt eine ansteigende und nicht ganz stufenlose Ladefläche. Das Dach trägt Lasten von 100 kg und fällt zum Heck hin ab, reduziert damit aber nicht wesentlich das vom ADAC „sehr gut“ bewertete Volumen.

Die Heckklappe kann seit 2012 optional elektrisch betrieben werden, die Ladekante ist die zweitniedrigste im Segment. Mit 60 cm entspricht sie VW Passat, Ford Mondeo, Škoda Superb und Mazda 6. Unterboten wird sie vom Laguna Grandtour mit 58 Zentimetern.

Die Karosserie des Kombis hat einen Cw-Wert von 0,29, während die der Stufenheckversion 0,28 beträgt.[61]

Die Motorenpalette des i40 unterscheidet sich völlig von der des Hyundai Sonata. Die Motoren liegen im Bereich von 85 kW (115 PS) bis 130 kW (177 PS) und haben einen Hubraum von maximal 2 Litern. Die stärkste Version ist ein 2,0-l-GDI-Motor mit 130 kW, der mit 156 g/km auch die höchste CO2-Emission des Fahrzeugs mit sich bringt.[28][29] Während der Sonata mit einem Benzin-Hybridantrieb erhältlich ist, plante Hyundai für den i40 bis 2012 den ersten Dieselhybrid des Konzerns. Der projektierte Normverbrauch liegt bei 3 l/100 km.[62]

Automatik ist nur für die jeweils stärkere Version verfügbar. Alle Fahrzeuge sind serienmäßig mit einer Berganfahrhilfe ausgestattet. Optional sind die Ausstattungsmerkmale elektronische Parkbremse, Spurhalteassistent sowie neun Airbags und das Smart Parking Assist-System (vgl. zweiter Absatz) erhältlich.[34][35][36]

Beide Diesel-Motoren gibt es auch als „blue 1.7 CRDi“ mit der Start-Stopp-Automatik ISG. Das „blue drive“-Paket besteht aus einer Start-Stopp-Automatik, Leichtlaufreifen, einer adaptiven Lichtmaschine und kostet 400 Euro.

Objektiv erzeugt der i40 Diesel bei 130 km/h mit 68 dB(A) ein Dezibel mehr als die klassenbesten mit 67 db(A) in Honda Accord, Mazda 6 und VW Passat. Hierzu trägt die längere Übersetzung des gemessenen 136-PS-Modells bei. Im 6. Gang bei 120 km/h beträgt die Drehzahl 2000 min−1 anstelle der 2500 Umdrehungen der 116-PS-Version. Eine Messung der Benzinmodelle fand nicht statt.[63] Auch die Heizleistung wurde bislang nur im Diesel gemessen. Sie liegt am unteren Ende der dieselgetriebenen Mittelklasse. Gegenüber dem schnellsten (Renault Laguna) benötigt der i40 fünf Minuten länger, um von −10 °C auf 22 °C zu heizen, insgesamt rund 19 Minuten.

Motor Hubraum Zylinder Leistung Max. Drehmoment Ø-Verbrauch auf 100 km Getriebe Beschleunigung 0–100 km/h Höchstgeschwindigkeit Bauzeit
Ottomotoren
1.6 GDI 1591 cm³ 4 99 kW (135 PS) bei 6300 min−1 164 Nm bei 4850 min−1 6,4 l 6-Gang-Schaltung 11,6 s 195 km/h seit 06/2011
2.0 GDI 1999 cm³ 4 121 kW (165 PS) bei 6500 min−1 203 Nm bei 4700 min−1 7,1 l7,5 l (Automatik) 6-Gang-Schaltung6-Stufen-Automatik 9,9 s (10,8 s) 210 km/h (205 km/h) seit 02/2015
2.0 GDI 1999 cm³ 4 130 kW (177 PS) bei 6200 min−1 208 Nm bei 4700 min−1 6,8 l7,5 l (Automatik) 6-Gang-Schaltung6-Stufen-Automatik 9,7 s (10,8 s) 212 km/h (208 km/h) 06/2011–02/2015
Dieselmotoren
1.7 CRDi 1685 cm³ 4 85 kW (116 PS) bei 4000 min−1 260 Nm bei 1250–2750 min−1 4,6 l4,3 l (blue) 6-Gang-Schaltung 12,9 s 190 km/h 06/2011–02/2015
1.7 CRDi 1685 cm³ 4 85 kW (116 PS) bei 4000 min−1 280 Nm bei 1250–2750 min−1 4,6–4,8 l 6-Gang-Schaltung 12,6 s 190 km/h seit 02/2015
1.7 CRDi 1685 cm³ 4 100 kW (136 PS) bei 4000 min−1 330 Nm bei 2000–2500 min−1 4,7 l5,6 l (Automatik)4,5 l (blue) 6-Gang-Schaltung6-Stufen-Automatik 10,6 s (12,0 s) 200 km/h (190 km/h) 06/2011–02/2015
1.7 CRDi 1685 cm³ 4 104 kW (141 PS) bei 4000 min−1 340 Nm bei 1750–2500 min−1 4,6 l4,9 l (Automatik) 6-Gang-Schaltung7-Gang-DCT (Doppelkupplung) 10,5 s (11,0 s) 200 km/h (200 km/h) seit 02/2015

Seit dem Marktstart bis einschließlich Dezember 2017 sind in der Bundesrepublik 39.833 Hyundai i40 neu zugelassen worden.

  1. ↑ Plattformverwandtschaft Hyundai Sonata-Kia Optima
  2. ↑ abc Hyundai Pressemitteilung vom 20. Dezember 2010
  3. ↑ Informationen zum Standort Ulsan
  4. ↑ Interview zur Lage von Hyundai Heavy
  5. ↑ ab Frankfurter Karosseriepreis für den i40 2011
  6. ↑ Bericht zu Flexibilitäts-Hindernissen bei früheren Hyundai-Modellen
  7. ↑ Details zum Standort Ulsan
  8. ↑ „Light Reveal“ Online-Vorpremiere des i40
  9. ↑ motorline.cc: Hyundai i40 Facelift - Zug zur Mitte
  10. ↑ autobild.de: Hyundai stellt i40 Facelift vor
  11. ↑ www.hyundai.de/news vom 22. Dezember 2014
  12. ↑ Pressevideo zur Präsentation des HED-7 i-flow in Genf 2010
  13. ↑ Details zum HED-7 i-flow
  14. ↑ Porträt des europäischen Hyundai-Chefdesigners Thomas Bürkle
  15. ↑ Platzierung des i30 (Memento vom 26. September 2011 im Internet Archive)
  16. ↑ Zielstellung des i40
  17. ↑ Pläne zum Gewerbekundenanteil
  18. ↑ Erstes Gewerbekundenangebot i30cw
  19. ↑ Händlerkritik am Reimportanteil bei Hyundai
  20. ↑ Gestiegener Reimportanteil durch den i40
  21. ↑ „deutsche“ 5-Jahres-Garantie des i40 – Änderungen von 2011 zu 2012
  22. ↑ „deutsche“ 5-Jahres-Garantie des i40
  23. ↑ Gültigkeit der Garantiebestimmungen für reimportierte Wagen
  24. ↑ 5-Jahres-Programm in 26 europäischen Ländern
  25. ↑ Stellungnahme zur Fünf-Jahres-Garantie
  26. ↑ Erste Fünfjahresgarantien für Kia Opirus Cerato und Rio 2004
  27. ↑ Restwertvorhersage Bähr & Fess Forecasts GmbH
  28. ↑ ab i40 – Technische Daten Benzinmotoren
  29. ↑ ab i40 – Technische Daten Dieselmotoren
  30. ↑ Autobild-Fahrbericht
  31. ↑ Auto Motor und Sport Fahrbericht
  32. ↑ The Truth About Cars Fahrbericht
  33. ↑ i40 – Demonstration des Spurhalteassistenten
  34. ↑ abc i40 – deutsche Ausstattung (PDF; 5,1 MB)
  35. ↑ abc i40 – österreichische Ausstattung
  36. ↑ abc i40 – schweizerische Ausstattung (PDF; 391 kB)
  37. ↑ ADAC-Test von sechs ACC-Systemen
  38. ↑ ab Euro NCAP Ergebnis i40 (PDF; 4,1 MB)
  39. ↑ Euro NCAP – Verfahren Heckaufpralltest Zusammenfassung (deutsch)
  40. ↑ Euro NCAP – Heckaufpralltest Verfahren (englisch), Geschwindigkeitsangaben ab S. 60. (PDF; 1,4 MB)
  41. ↑ Euro NCAP – Verfahren Heckaufpralltest – Beispielvideo
  42. ↑ Euro NCAP – Ergebnis Heckaufpralltest für alle getesteten Fahrzeuge
  43. ↑ Euro NCAP – Verfahren Frontaltest
  44. ↑ Euro NCAP – Video Hyundai i40 (vibrierende Flächen)
  45. ↑ Euro NCAP – Video Hyundai Sonata (kein Vibrieren)
  46. ↑ Euro NCAP – Video Audi A6 (vibrierendes Dach)
  47. ↑ Euro NCAP – Honda Accord (vibrierendes Dach)
  48. ↑ ab Hyundai-Stahlproduktion in Ulsan
  49. ↑ ab Rundfahrt im Werksgelände von Ulsan
  50. ↑ Euro NCAP – Geplante Änderungen der Wertung 2012
  51. ↑ Euro NCAP – Erstmalige Wertung der Gurtwarner 2002
  52. ↑ i40 – Demonstration des Geschwindigkeitsbegrenzers
  53. ↑ Euro NCAP – Wertung der Geschwindigkeitsbegrenzer
  54. ↑ Euro NCAP ESP-Test Hyundai i40
  55. ↑ Euro NCAP ESP-Test alle getesteten Modelle
  56. ↑ Gremium des Preisverleihers
  57. ↑ i40 – Parkautomatik
  58. ↑ i40 – Demonstration der Easy Entry Funktion
  59. ↑ Bericht zu problematischem Fernlichtassistenten
  60. ↑ i40 – Abdeckrollo klemmt
  61. ↑ i40 – cW-Werte der Karosserie
  62. ↑ i40 – Diesel-Hybrid
  63. ↑ i40 – Drehzahlen der Dieselmotoren bei 120 km/h

de.wikipedia.org

Hyundai i40 – Wikipedia, wolna encyklopedia

Hyundai i40 – samochód osobowy klasy średniej produkowany przez koncern Hyundai Motor Company od 2011 roku. Pierwsze auto marki o nadwoziu kombi uplasowane w segmencie klasy średniej.

Hyundai i40 przed liftingiem

Samochód został zaprojektowany w europejskim centrum projektowym Hyundaia w Rüsselsheim am Main w Niemczech. Jako pierwszą zaprezentowano odmianę kombi podczas targów motoryzacyjnych w Genewie. W tym samym roku podczas targów w Barcelonie zaprezentowano odmianę sedan[1].

W grudniu 2014 roku Hyundai zaprezentował wersję po faceliftingu. Najbardziej zmieniła się przednia część nadwozia, gdzie pojawił się duży, sześciokątny grill. Ponadto zwiększono poziom wyposażenia w elektroniczne systemy bezpieczeństwa. Zmiany techniczne są niewielkie, bez zmian pozostała oferta silnikowa, w opcji pojawiła się natomiast automatyczna, dwusprzęgłowa skrzynia biegów[2].

Wersje wyposażeniowe[edytuj | edytuj kod]

  • Classic
  • Comfort
  • Comfort Plus
  • Style
  • Premium

Standardowe wyposażenie obejmuje m.in. światła do jazdy dziennej oraz tylne lampy wykonane w technologii LED, elektrycznie regulowane lusterka zewnętrzne wyposażone w kierunkowskazy wykonane z diód LED, ESP, 9 poduszek powietrznych, poduszkę kolanową, asystenta ruszania na wzniesieniu, elektryczny hamulec postojowy, zaawansowany system oświetleniowy z funkcją doświetlania zakrętów, radio CD/MP3 z 6 głośnikami, układ trzystopniowego podgrzewania przednich foteli oraz oparć, odmrażacz wycieraczek. Opcjonalnie samochód wyposażyć można w reflektory ksenonowe HID, panoramiczny dach, lampy przeciwmgielne, elektrycznie regulowany fotel kierowcy z pamięcią ustawień, wentylowane przednie fotele, system utrzymywania toru jazdy (LKAS), inteligentny asystent parkowania, zmieniarkę płyt CD oraz wzmacniacz z subwooferem marki Infinity, automatyczną klimatyzację dwustrefową, podgrzewaną tylną kanapę, system automatycznego odparowywania szyb, podgrzewane koło kierownicy, elektrochromatyczne lusterko wsteczne.

pl.wikipedia.org

Hyundai i40 - Wikipedia

La Hyundai i40 è un'autovettura di fascia medio-alta appartenente al segmento D prodotta dalla casa automobilistica coreana Hyundai Motor Company a partire dal 2011 nelle versioni berlina tre volumi e station wagon. Sul mercato europeo ha sostituito la Hyundai Sonata che però continua ad essere prodotta e venduta nel resto del mondo parallelamente al modello i40.

La genesi del modello i40 è stata abbastanza lunga e complessa; i primi passi per dare un'erede europea al modello Sonata (venduto come Sonica in Italia) sono stati compiuti già nel 2006 poiché la vettura non riusciva in risultati di vendita soddisfacenti, inoltre il design spigoloso, l'assenza della versione station wagon e la qualità non a livello delle concorrenti europee hanno contribuito all'insuccesso del modello. Così i vertici partono con il progetto VF anticipato dal prototipo HED-2 Genus[1] progettato e disegnato in Europa presso il nuovo centro stile della casa coreana di Rüsselsheim in Germania. La sigla HED è acronimo di Hyundai European Design[2]. La Genus è un concept car realizzato su di una nuova piattaforma di base che sarà utilizzata anche dalla i40 definitiva, proponeva la trazione integrale abbinata ad un motore 2.2 CRDI diesel con cambio automatico sequenziale a cinque rapporti. Una caratteristica della Genus era la carrozzeria station wagon quasi crossover per l'elevata altezza da terra con un design particolarmente innovativo (rispetto alla produzione Hyundai dell'epoca) che ha anticipato il linguaggio stilistico della casa Fluidic Sculpture. La carrozzeria station wagon è stata adottata proprio perché in Europa questo tipo di vetture è particolarmente apprezzato dal pubblico. Caratterizzata da un frontale con calandra esagonale, fanali sfuggenti a LED e massiccia fiancata con la vetratura laterale disegnata in modo da avvolgere il grande lunotto posteriore la Genus era lunga 4,75 metri, larga 1,87 e alta 1,57 metri. Il prototipo esposto al salone di Ginevra nel marzo del 2006 è stato apprezzato dal pubblico e alla Hyundai lavoreranno per riportare numerose soluzioni su quella che sarà la i40 definitiva.

Il prototipo Hyundai HED-2 Genus

Dopo la Genus il progetto VF subisce dei ritardi e viene posto in secondo piano; la Hyundai infatti decide di privilegiare i modelli più compatti come la i10, la i20 e la i30 tutte lanciate a cavallo tra il 2007 e il 2008 e che andranno a rappresentare il cuore della gamma europea e quindi posticipa la i40. Solo nel 2010 la casa propone un secondo prototipo che anticipa in maniera più concreta la futura grande berlina: la HED-7 i-Flow concept[3]. La i-Flow è stata disegnata anch'essa in Europa e propone una carrozzeria berlina tre volumi dal design sportivo. La caratteristica principale della i-Flow sono i materiali utilizzati per la carrozzeria particolarmente leggeri e sviluppati insieme alla BASF[4] inoltre sono presenti i pannelli solari sul tetto. Lunga 4,78 metri larga 1,850 e alta 1,420 metri il motore è un 1.7 CRDI con doppio turbocompressore abbinato ad un motore elettrico e a degli accumulatori agli ioni di litio che permettono un consumo di 3 litri per 100 km ed emissioni di anidride carbonica pari a 85 g/km.

Dopo la i-Flow nel dicembre del 2010 viene ufficialmente annunciata la i40, il modello viene svelato in anteprima sul web tramite la pubblicazione delle immagini ufficiali[5]; in particolare la casa presta maggior attenzione al modello station wagon la cui presentazione alla stampa avverrà ufficialmente al salone di Ginevra nel marzo del 2011[6]. La versione berlina invece viene presentata successivamente al Salone dell'automobile di Barcellona[7] nel maggio dello stesso anno. La i40 così va a sostituire in Europa definitivamente il modello Sonata e completa la gamma del costruttore coreano.

Nonostante la vettura sia stata disegnata e progettata in Europa, la produzione del modello viene affidata allo stabilimento di Ulsan in Corea del Sud; la i40 inoltre eredita il pianale e numerosi organi meccanici dalla sesta generazione di Hyundai Sonata (YF) che non sarà più importata in Europa. La i40 tuttavia non è un modello globale venduto in tutto il mondo ma il suo mercato principale è quello europeo, la vettura però viene venduta anche in alcuni paesi asiatici come la stessa Corea del Sud e in Australia accanto al modello Sonata: in questi casi però per differenziare le due vetture la casa propone la i40 a prezzi più bassi e una dotazioni di accessori meno ricca rispetto alla Sonata (che possiede dimensioni leggermente maggiori rispetto alla i40)[8].

Il design della Hyundai i40 è opera di Thomas Bürkle[9], direttore del centro stile europeo di Hyundai, e segue il corso stilistico Fluidic Sculpture già adottato da numerosi modelli del marchio. Le linee della vettura rispetto alla vecchia Sonata sono più scolpite e movimentate, in particolare la carrozzeria è stata disegnata per essere particolarmente aerodinamica (infatti la versione berlina possiede un coefficiente di resistenza aerodinamica pari a 0,28 mentre la wagon di 0,29). Un elemento caratteristico nel frontale è la grande calandra esagonale che si raccorda alla mascherina che incorpora il marchio Hyundai tra un baffo cromato e i grandi fari anteriori che presentano la classica onda di diodi LED che rendono più slanciata e sinuosa la zona anteriore. Nella parte bassa del paraurti sono state ricavate delle sporgenze stile minigonne che rendono l'aspetto più sportivo mentre i fendinebbia possiedono una forma a “boomerang”. La versione berlina è disponibile anche con un paraurti anteriore leggermente differente che presenta una mascherina superiore composta dal marchio Hyundai posto fra tre baffi cromati e una calandra inferiore (sempre di forma esagonale) leggermente più larga.

La i40 in versione berlina

La fiancata viene caratterizzata da due profonde nervature, quella superiore che si estende dai passaruota anteriori fino a raccordarsi con i fanali posteriori, la nervatura inferiore si estende lungo la parte bassa delle portiere. Gli specchietti retrovisori integrano gli indicatori laterali di direzione a LED, la vetratura laterale è particolarmente sottile soprattutto nella zona posteriore, la versione wagon in particolare possiede il montante posteriore direttamente ispirato dal prototipo Hyundai HED-2 Gensus con il terzo finestrino che avvolge il lunotto. Le barre sul tetto della versione wagon sono particolarmente basse per non rovinare l'aerodinamica e l'impatto estetico della vettura.

La coda invece presenta nella versione berlina il cofano del baule stilizzato in modo da formare uno spoiler, i grandi fanali sono a LED, e il lunotto molto basso si raccorda al baule in modo da dare slancio alla carrozzeria tanto da darle le forme più di una coupé che di una berlina tradizionale. Nella versione wagon i fanali sono collegati tra loro da una fascia cromata ch intercorre lungo tutto il cofano del bagagliaio. Sempre nella versione wagon la soglia di carico possiede un'altezza da terra di 592 mm. Il 10 dicembre 2014 viene presentato un restyling che riguarda sia la berlina sia la wagon (delle quali la prima non è importata in Italia) riguardante il frontale (lo stesso della versione restyling della i30 ), un nuovo cambio robotizzato a doppia frizione a 7 marce abbinato al 1.7 turbodiesel da 141 CV omologato Euro 6, ammortizzatori a controllo elettronico, nuovi abbaglianti e il sistema che riconosce i limite di velocità li riproduce al centro del cruscotto per ricordarli al guidatore. Questa nuova versione arriva nelle concessionarie ad aprile 2015.

L'abitacolo è configurato per trasportare cinque persone, il bagagliaio possiede un volume minimo di 505 litri nella versione berlina, mentre la versione wagon possiede un volume minimo di 557 litri che salgono a 1.723 litri con il divano posteriore reclinato. Lo stile della plancia riprende quello degli esterni, con una console centrale a forma di “farfalla”[10]: al centro è presente lo schermo del sistema multimediale composto dall'autoradio oppure dal navigatore satellitare con schermo touch screen da 7'’ proposto tra gli optional, agli estremi sono presenti le bocchette d'aereazione del climatizzatore. I comandi del climatizzatore (automatico o manuale a seconda delle versioni) sono posti proprio al di sotto dello schermo multimediale. Nella parte più bassa è presente un vano che ospita l'accendisigari e le prese USB, iPod ed Aux[11]. Il volante multifunzione con comandi dell'autoradio proposti di serie è disponibile anche in pelle e sui modelli di punta è riscaldabile fino alla temperatura di 38°. Inoltre tra gli accessori è disponibile l'avviamento a pulsante con sistema Smart Key. Il freno di stazionamento è elettrico con pulsante tra i due sedili anteriori. La plancia possiede rifiniture in color alluminio abbinate ad inserti scuri lucidi (denominati Piano Black)[12]; le plastiche utilizzate per la plancia sono di qualità maggiore rispetto alla precedente Sonata e sono morbide al tatto. Per i passeggeri posteriori sono disponibili i due diffusori supplementari del climatizzatore. La strumentazione a “binocolo” presenta uno schermo LCD centrale che riporta le informazioni del computer di bordo ed è di serie il sistema Supervision Cluster che permette di autoregolare la luminosità e il colore della retroilluminazione. Il navigatore satellitare integra anche la telecamera posteriore di parcheggio e tra gli optional è disponibile anche il sistema di parcheggio automatico. Il tetto panoramico apribile (optional) è in grado di filtrare il 99% dei raggi UV.

La i40 è lunga 4,74 metri con carrozzeria berlina e 4,77 metri nella versione wagon[11]; è stata realizzata utilizzando come piattaforma di base la medesima dal modello Sonata sesta serie (codice YF) e ripresa da alti modelli del gruppo come l'ultima generazione di Hyundai Santa Fe e Kia Optima. La struttura realizzata in acciaio possiede sospensioni anteriori di tipo MacPherson a ruote indipendenti, bracci trasversali con montante telescopico e barra stabilizzatrice mentre al retrotreno viene adottata una più raffinata sospensione Multilink cinque bracci con barra stabilizzatrice. Il passo misura 2,770 metri, la trazione è anteriore per tutti i modelli. L'impianto frenante è composto da quattro dischi con gli anteriori autoventilati, ammortizzatori idraulici.

La scocca della carrozzeria viene realizzata utilizzando acciai ad alta resistenza stampati a caldo a deformazione programmata che durante un impatto si deformano a stadi creando una gabbia che protegge l'abitacolo. La i40 inoltre dispongono fino a nove airbag (due frontali, quattro laterali per il torace anteriori e posteriori, due laterali a tendina uno per le ginocchia del guidatore) e poggiatesta anteriori attivi anti colpo di frusta mentre tra i dispositivi tecnologici figurano il sistema anti bloccaggio delle ruote motrici (ABS) con ripartitore elettronico di frenata di emergenza, controllo elettronico della stabilità ESP e della trazione, il dispositivo che corregge la traiettoria evitando di fuoriuscire dalle linee di carreggiata (LKAS), sistema BAS che valuta le condizioni della strada e distribuisce il peso del veicolo, controllo delle partenze in salita, i fari adattabili in curva e quelli allo xeno auto-regolabili.

La i40 (nella versione wagon) viene sottoposta anche ai crash test dell'EuroNCAP nell'agosto 2011 ottenendo il massimo punteggio di 5 stelle: in particolare il modello ha totalizzato una protezione per gli adulti pari al 92%, protezione bambini dell'86% e investimento pedoni pari al 43% mentre la dotazione di sicurezza è stata valutata con l'86%[13].

Il logo BlueDrive applicato sulla fiancata

La Hyundai i40 possiede una gamma composta da tre allestimenti[14]: il modello base denominato Classic, l'intermedia Comfort e il modello di punta Style. La versione Classic[11] viene proposta con le motorizzazioni 1.6 GDI benzina e 1.7 CRDI a gasolio da 115 cavalli, propone di serie una dotazione già ricca composta da nove airbag (frontali, laterali anteriori e posteriori, tendina e per le ginocchia del guidatore), antifurto, poggiatesta anteriori attivi, cerchi in lega da 16'’ con kit di gonfiaggio, ABS con controllo di stabilità ESP, controllo trazione, assistenza alle partenze in salita, sistema di gestione della stabilità e segnalatore frenate di emergenza, fendinebbia, luci anteriori e posteriori a LED, maniglie e specchietti in tinta carrozzeria, retrovisori regolabili e riscaldabili elettricamente, vetri elettrici anteriori e posteriori, clima manuale, attacchi isofix, sistema Supervision Cluster, freno di stazionamento elettrico, sensore crepuscolare, autoradio con sei altoparlanti e comandi al volante.

La Comfort (disponibile con le motorizzazioni 2.0 GDI benzina da e 1.7 CRDI diesel sia da 115 che da 136 cavalli) aggiunge i cerchi in lega da 17'’ con il ruotino di scorta, retrovisori ripiegabili elettricamente, maniglie delle portiere cromate, clima automatico bizona, cruise control, comandi al volante del cambio automatico sequenziale (se disponibile), rete ferma bagagli, sedile guida regolabile elettricamente, sensore pioggia, sensori di parcheggio anteriori e posteriori e sistema anti-appannamento del parabrezza, volante e pomello del cambio in pelle e bluetooth con comandi vocali e cavetto per connettere i dispositivi Apple iPod e iPhone.

La versione di punta Style è disponibile con i motori 2.0 GDI benzina e il 1.7 CRDI da 135 cavalli. Possiede la stessa dotazione base del modello Comfort con l'aggiunta dei cerchi in lega da 18'’, fari allo xenon, avviamento a pulsante, vetri posteriori oscurati, sistema Supervision Cluster Grafico, subwoofer e navigatore satellitare con schermo touchscreen da 7'’ e retrocamera di parcheggio.

Tra gli optional la Hyundai offre per la i40 la vernice metallizzata o micalizzata e il tetto panoramico oltre ad alcuni pacchetti di accessori come l’Advanced, il BlueDrive, il Leather e l’Exclusive che aggiungono alcuni dispositivi non presenti di serie.

La gamma motori della i40 si compone di due propulsori benzina e un diesel proposti in vari livelli di potenza. La gamma benzina è formata dal piccolo 1.6 Gamma a iniezione diretta[15] di benzina GDI e fasatura variabile CVVT, sedici valvole con blocco e testata in alluminio e doppio albero a camme in testa erogante 135 cavalli a 6.300 giri al minuto. La coppia massima disponibile è di 165 Nm a 4.850 giri al minuto e le prestazioni dichiarate dalla casa sono velocità massima di 197 km/h per la berlina e di 195 km/h per la wagon, scatto 0–100 km/h in 11,4 secondi per la berlina e in 11,6 per la wagon e consumi nel ciclo misto di 15,6 km/l con 149 g/km di anidride carbonica emessa per entrambe le carrozzerie. Il 1.6 GDI è omologato Euro 5 ed è abbinato ad un cambio manuale a sei rapporti.

Accanto al 1.6 GDI è disponibile il più grande motore 2.0 Nu[16] sempre con distribuzione sedici valvole, blocco e testata in alluminio, doppio albero a camme in testa, fasatura variabile, iniezione diretta GDI e omologazione Euro 5. Eroga la potenza di 178 cavalli sotto il cofano della i40 berlina e 177 cavalli nella versione wagon. La coppia massima è di 214 Nm a 4.700 giri al minuto (che scendono a 213 Nm per la versione meno potente). Abbinato ad una trasmissione manuale a sei rapporti oppure automatica sempre a sei rapporti le prestazioni dichiarate dalla casa sono una velocità di punta pari a 213 km/h per la berlina e di 210 km/h per la wagon, 9,5 secondi (9,7 la wagon) per lo scatto da 0 a 100 km/h, 13,9 km/l di consumo medio nel ciclo misto (dato omologato per entrambe le versioni) e 169 grammi di anidride carbonica emessa per km. Con il cambio automatico le prestazioni e i consumi peggiorano sensibilmente.

La gamma diesel si compone del nuovo propulsore 1.7 CRDI facente parte della famiglia motoristica U2; trattasi di un'evoluzione del precedente 1.6 CRDI che equipaggia modelli come la i30 e i20 a cui è stata incrementata la cilindrata e di conseguenza si sono ottenuti valori di potenza e coppia maggiori lasciando invariate le emissioni. Il 1.7 CRDI è omologato Euro 5 sfrutta un doppio albero a camme in testa, blocco in ghisa e testata in alluminio, l'iniezione è diretta common rail ed è presente il filtro antiparticolato di serie. Viene proposto nello step da 115 cavalli[17] meno potente e nella versione da 136 cavalli più potente. Il 115 cavalli dispone di 260 Nm di coppia massima a 1.250 giri al minuto, le prestazioni dichiarate sono una velocità massima di 192 km/h per la berlina e di 190 km/h per la wagon, scatto 0–100 km/h in 12,9 secondi per entrambe le carrozzerie, consumo medio dichiarato di 21,7 km/l ed emissioni pari a 122 g/km di CO2. Il 1.7 da 115 cavalli è abbinato ad un cambio manuale a sei rapporti inoltre la casa propone a pagamento il pacchetto BlueDrive ISG che aggiunge il dispositivo Start & Stop che permette di ridurre ulteriormente i consumi e le emissioni fino a 23,3 km/l e 113 g/km di CO2.

La versione da 136 cavalli[11] eroga una coppia massima di 330 Nm a 2.000 giri al minuto ed è abbinata al cambio manuale a sei rapporti, la versione con cambio automatico sequenziale invece possiede una coppia ridotta a 320 Nm erogati sempre a 2.000 giri al minuto. Le prestazioni dichiarate dalla casa sono una velocità di punta pari a 201 km/h per la berlina e di 200 km/h per la wagon, scatto 0–100 km/h in 10,6 secondi per entrambe, consumo medio di 19,6 km/l ed emissioni pari a 134 g/km di anidride carbonica per entrambi i modelli[18]. Col cambio automatico i consumi e le prestazioni in generale peggiorano sensibilmente.

Modello Disponibilità Motore Cilindrata Potenza Coppia Massima Emissioni CO2(g/Km) 0–100 km/h(secondi) Velocità max(Km/h) Consumo medio(Km/l)
1.6 GDI 16V berlina dal debutto 4 cilindri in linea, Benzina 1.591 cm³ 99 kW (135 CV) 165 N·m @4.850 giri/min 149 11,4 197 15,6
1.6 GDI 16V wagon dal debutto 4 cilindri in linea, Benzina 1.591 cm³ 99 kW (135 CV) 165 N·m @4.850 giri/min 149 11,6 195 15,6
2.0 GDI 16V berlina dal debutto 4 cilindri in linea, Benzina 1.999 cm³ 131 kW (178 CV) 214 N·m @4.700 giri/min 169 9,5 213 13,9
2.0 GDI 16V berlina auto dal debutto 4 cilindri in linea, Benzina 1.999 cm³ 131 kW (178 CV) 214 N·m @4.700 giri/min 179 10,8 211 13,0
2.0 GDI 16V wagon dal debutto 4 cilindri in linea, Benzina 1.999 cm³ 130 kW (177 CV) 213 N·m @4.700 giri/min 169 9,7 212 13,9
2.0 GDI 16V wagon auto dal debutto 4 cilindri in linea, Benzina 1.999 cm³ 130 kW (177 CV) 213 N·m @4.700 giri/min 179 10,8 208 13,0
1.7 CRDI 115 berlina dal debutto 4 cilindri in linea, Diesel 1.685 cm³ 85 kW (115 CV) 260 N·m @1.250 giri/min 122 12,9 192 21,7
1.7 CRDI 115 berlina BlueDrive ISG dal debutto 4 cilindri in linea, Diesel 1.685 cm³ 85 kW (115 CV) 260 N·m @1.250 giri/min 113 12,9 192 23,3
1.7 CRDI 115 wagon dal debutto 4 cilindri in linea, Diesel 1.685 cm³ 85 kW (115 CV) 260 N·m @1.250 giri/min 122 12,9 190 21,7
1.7 CRDI 115 wagon BlueDrive ISG dal debutto 4 cilindri in linea, Diesel 1.685 cm³ 85 kW (115 CV) 260 N·m @1.250 giri/min 113 12,9 190 23,3
1.7 CRDI 136 berlina dal debutto 4 cilindri in linea, Diesel 1.685 cm³ 100 kW (136 CV) 330 N·m @2.000 giri/min 134 10,6 201 19,6
1.7 CRDI 136 berlina auto dal debutto 4 cilindri in linea, Diesel 1.685 cm³ 100 kW (136 CV) 320 N·m @2.000 giri/min 159 12,0 197 16,7
1.7 CRDI 136 wagon dal debutto 4 cilindri in linea, Diesel 1.685 cm³ 100 kW (136 CV) 330 N·m @2.000 giri/min 134 10,6 200 19,6
1.7 CRDI 136 wagon auto dal debutto 4 cilindri in linea, Diesel 1.685 cm³ 100 kW (136 CV) 320 N·m @2.000 giri/min 159 12,0 190 16,7

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